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    <title>Laufbild aus dem Kopfkino</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Flugschreiber</dc:publisher>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    <dc:date>2012-05-14T20:01:21Z</dc:date>
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    <title>Laufbild aus dem Kopfkino</title>
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  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/gedanken-an-meinen-mann/">
    <title>gedanken an meinen mann</title>
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    <description>und ich seh ihn an, seh sein Gesicht an, die tiefe Grüblerfalte zwischen seinen Augenbrauen, die großen braunen Augen, die weichen Lippen. Es ist ein Gesicht das mir so vertraut ist, ich kenne jeden Winkel davon, jede Kurve und Kante. Ich weiß wie es sich anfühlt wenn meine Fingerspitzen den stoppeligen Bart berühren und ich weiß wie sich diese Sehnsucht von ihnen ausbreitet in meinen ganzen Körper, und der Wunsch nach Berührung und Zärtlichkeiten unerträglich wird. Ich weiß wie es sich anfühlt die Wärme seiner Haut zu spüren und sich immer enger an ihn zu schmiegen, mit so viel von meiner eigenen Haut wie möglich seine Haut zu berühren. Seinen Körper zu spüren, lebendig, warm, einen Rhythmus zu finden, nicht mehr denken, nicht mehr kontrollieren.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-14T19:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/schreiben/">
    <title>Schreiben</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/schreiben/</link>
    <description>Ich möchte wieder schreiben. Da ist dieser Drang danach in mir. Ich hab keine Geschichten mehr zu erzählen, beziehungsweise hab ich mir mit dem Schreiben lange Zeit vieles von der Seele getragen, das manchmal belastend war, manchmal im Weg war, und manches hat mich auch nur immer wieder abgelenkt. Es raus zu schreiben war eine Möglichkeit es frei zu lassen. Aber so konserviert kam es immer wieder zurück. Schreiben kann das Leben leichter machen. Aber schreiben lässt mich durchsichtig werden. Ich gebe Dinge preis, die mich dann verfolgen können. Und das ist nicht gut. Nun unterdrücke ich diesen Drang zu schreiben, weil mich meine Erfahrung lehrt. Frühere Worte waren wie an einem Angelhaken gefangen. Wie an einer dünnen Schnur mit mir verbunden. Nur dass ich es war, der zappelnd am anderen Ende hing. Einmal gesprochen kann man nichts zurück nehmen. Doch gesprochen löst es sich in der Luft auf und wird dann harmlos. Geschrieben behält es seine Stärke, für jeden Leser gleich kräftig. Aber dieses Wollen ist da, und so viele Bilder ich auch male, so viele Zeichnungen ich  mache, so sehr ich mich mit meinem Studium ablenke, so viele Folgen von irgendwelchen Serien ich auch schaue, es steigt der Druck in mir. Es ist kein besonderes Thema das raus will, kein Erlebnis, dass wirklich des Beschreibens wert ist, keine Gedanken die mich quälen, ich bin zufrieden und alles ist ruhig, bis auf meine Finger die schreiben wollen. &lt;br /&gt;
Ich hör Musik, den klaren reinen Klang von Klavier und Cello. Besonders das Cello rührt in mir, als würde der Bogen direkt in mir über zarte Saiten streifen und tiefste Gefühle heraufbeschwören und sie aus den letzten Winkeln hervor locken. Wenn ich die Augen schließe öffnet mein Kopf seine Schranken, lässt unzensiert Bilder und  Szenerien aufkommen, lässt meiner Fantasie freien Lauf, ein Gefühl von Unendlichkeit im Inneren. Mein Blickwinkel auf die Welt hat sich geändert, ist mit mir erwachsen geworden. Vor allem der Blick auf mich selbst und was ich von meinem Leben erwarte hat sich gedreht. Ich denke heute könnte ich sogar etwas schreiben, das ich in zwei Jahren wieder lesen möchte, und auch noch in zehn. Vielleicht sind es diesmal Dinge, die wie Papierdrachen an der Schnur im Wind über mir tanzen, und nicht wie gefangene Fische gegen mich ankämpfen.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-02T15:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/bring-ordnung-in-deine-innere-entropie/">
    <title>bring ordnung in deine innere entropie</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/bring-ordnung-in-deine-innere-entropie/</link>
    <description>What a mess&lt;br /&gt;
everything&apos;s ok, i guess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hier sitz ich in meinem zimmer&lt;br /&gt;
und alles scheint wie immer&lt;br /&gt;
nur ist da dieses schwarze Loch&lt;br /&gt;
das wird glaub ich schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es frisst und saugt alles auf&lt;br /&gt;
kaut es durch, spuckt es aus&lt;br /&gt;
großes böses schwarzes Loch&lt;br /&gt;
größer als das ganze Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie eine Maus vor der Schlange&lt;br /&gt;
sitz ich und rühr mich sehr lange&lt;br /&gt;
einfach nicht vom Fleck&lt;br /&gt;
weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augen offen, Augen müde&lt;br /&gt;
tiefe starke große Liebe&lt;br /&gt;
starr ich auf dein Bild als würd&lt;br /&gt;
es sich plötzlich rührn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zeichne, schreibe&lt;br /&gt;
versuche Reime&lt;br /&gt;
und mit ein wenig Zeit und Glück&lt;br /&gt;
Dräng ich die Sehnsucht ein stück&lt;br /&gt;
in mich zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles rund herum ist still&lt;br /&gt;
zu wenig, vielleicht zu viel&lt;br /&gt;
Musik ist Leben&lt;br /&gt;
Gitarre, Klavier, Summen, Beben&lt;br /&gt;
Schunkeln, Tanzen, Wanken&lt;br /&gt;
Lachen in Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augen zu und Augen müde&lt;br /&gt;
denk an meine große Liebe.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-08T22:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/besserwisser/">
    <title>Besserwisser</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/besserwisser/</link>
    <description>und im hintergrund läuft von Feist - When I was a young girl ( &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Yb2w946R16Q&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Yb2w946R16Q&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennst du das, wenn du was tust, von dem du weißt dass es nicht funktioniert, oder zumindest ein relativ großes risiko besteht, dass es schief läuft, oder du auch nur weißt, dass wenn es schief läuft, dich das ziemlich ankotzen würde.&lt;br /&gt;
Ja, wer kennt das nicht? Man weiß es is dumm. Man weiß es besser. Man weiß sogar Alternativen. Man weiß, dass sich diese und jene Dummheit, bzw die unangenehmen Folgen einer Handlung, vermeiden lassen, indem man einfach einen Umweg geht, oder zumindest vorbereitet ist, oder gewisse Dinge einfach ganz bleiben lässt. Und man tut sie trotzdem. Bewusst. &lt;br /&gt;
Aus Faulheit. Aus Stress. Aus Angst. Aus Schwäche. Ausreden finden wir genug. Aus tiefster Menschlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bin halt auch nur so ein Mensch, kann man nix machen. Zum Zahnarzt gehen (hab in drei wochen eh den nächsten termin), das nächste mal im Openoffice-writer schreiben. Eventuell zwischenspeichern, das mauspad ausschalten während man schreibt damit man nicht aus versehen draufdrückt und dann auf einmal alles weg ist.&lt;br /&gt;
Also kann ma doch was machen, und ich lerne ja auch daraus. Ich weiß, dass jeden Tag telefoniern obwohl man nix zu erzählen hat auf die Dauer nerven kann... und ich weiß, dass ich mir nicht hab ich was falsches gemacht/gesagt? denken muss, nur weil a paar tage Funkstille herrscht  is ja eigentlich nix außergewöhnliches wenn man nicht zusammen wohnt. Meine Highlights waren heute  Arbeit und Uni. Uni war wirklich interessant  aber ich weiß dass mir die wenigsten Leute zuhörn wollen wenn ich mit Ökologie und Chemie und Ökophysiologie anfange. Und Arbeit war nur deshalb ein Highlight, weil ich dafür um halb 7 in der Früh aufstehen müssen hab. Und Sachen die mich vor 9 ausm Bett treiben müssen Highlights sein, sonst wären sie diese Prozedur nicht wert.&lt;br /&gt;
Insofern sind meine Highlights eben nur für mich Highlights. &lt;br /&gt;
Ist ok. Man muss ja auch nicht stundenlang reden, sich erzählen was man gegessen hat und ob man schon geduscht ist oder nicht. Es genügen 5 minuten in denen man sich über die webcam kurz anlächelt und sagt dass es mir gut geht, danke, und dir?</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-08T21:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/grmpfgrrrrmmlgchaaahh/">
    <title>grmpfgrrrrmmlgchaaahh!!</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/grmpfgrrrrmmlgchaaahh/</link>
    <description>So, i bin angepisst. ich hab an elendig langen tollen eintrag geschrieben und mit einem falschen verdrücker auf dieser blöden tastatur in kombination mit dem touchpad der &quot;maus&quot; hab ich alles unwiederbringlich gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und drum gibts keinen neuen eintrag. vll später, momentan würd ich nur seitenweise fluchen und schimpfen.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-08T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/dancing-like-theres-noone-there/">
    <title>dancing like there&apos;s noone there</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/dancing-like-theres-noone-there/</link>
    <description>&apos;cause there&apos;s noone there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab heute frei. Könnt beim Herwig lernen. Könnt mit da Stephi ihren Geburtstag feiern (sollt i sogar). Mag heut gar nix außerhalb der Wohnung machen. Hab die Küche geputzt - weil keiner da ist und ich mich ganz allein über a saubere Küche freuen kann. Hab meinen Schreibtisch aufgeräumt, damit ich zu arbeiten anfangen kann. Hab Stunden im Pyjama im Bett gelegen und Cybill geschaut (bin fertig mit der dritten staffel, schade dass es nur 4 staffeln gibt, &quot;Cybill&quot; war einfach großartig.) Hab nudeln gekocht - viele, für sicher 4 leute. und das meiste selber gegessen - die reste stehn im kühlschrank. Außer mir und nCarl ist nämlich niemand da. und weil sich der auch in sein zimmer zurückzieht und nix von sich hören und sehen lässt, kann man sogar sagen, es ist niemand da.&lt;br /&gt;
... ha! ich hör grad nFlo heimkommen - der wird hoffentlich die restlichen nudeln essen (ich kann nicht mehr, wills aber auch nicht alt werden lassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab geschlafen bis 11. Cybill geschaut bis halb 4. dazwischen war ich einkaufen, kochen und aufräumen, hab meine bankgeschäfte erledigt... also alles außer die 3 wichtigsten punkte auf meiner liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber weil ich heute nicht mehr raus geh machts gar nicht dass ich mit meinem plan an halben tag in verzug bin...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich brauch heut einfach mal wieder einen tag der ganz mir gehört. Wo&apos;s egal ist ob ich heut schon meine haare gekämmt hab (hab ich nicht) Wo einfach mal keiner was von mir will und wenn doch... naja... soll warten bis morgen.&lt;br /&gt;
Heute is alles meins, jede minute davon, alles meins.&lt;br /&gt;
:)</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-20T14:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/take-five/">
    <title>take five</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/take-five/</link>
    <description>ich bin umgezogen&lt;br /&gt;
du bist umgezogen&lt;br /&gt;
sind von einander weg gezogen,&lt;br /&gt;
werden von einander angezogen,&lt;br /&gt;
ich hab wieder mehr zeit zum Lernen, und die brauch ich auch.&lt;br /&gt;
ich hab Zeit für Sport, für Freunde hier in Wien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab &quot;Take Five&quot; von Dave Brubeck laufen, und &quot;California Dreaming&quot; von Bobby Womack, ich hab den Buena Vista Social Club laufen, und den Sountrack zu &quot;The Fountain&quot; von Clint Mansell. Ich hab Sehnsucht nach Fliegen, aber ich könnte es nicht genießen, muss lernen. Muss Prüfungen schreiben, wieder was tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss mich an mein neues Rad gewöhnen. Mein Körper hat vergessen wie es ist sich auf zwei Rädern auszubalancieren, zittert noch, verschätzt Entfernungen, vertraut weder Bremsen noch Reifen. Mit Übung wird das alles besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird alles werden. Wird alles gut ausgehn. Mit lernen und arbeiten und so weit voneinander weg wohnen und radlfahren und neue wohnung. muss ja gut gehn. geht gar ned anders. wo komm ma denn sonst hin...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=nzpnWuk3RjU&amp;feature=related&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=nzpnWuk3RjU&amp;feature=related&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mnjamnjam, i geh jetzt ins bett, und morgen nach tirol :)</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-06T21:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/einmal-ueberdosis-bitte/">
    <title>einmal überdosis bitte</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/einmal-ueberdosis-bitte/</link>
    <description>spüren möcht ich mich. alle meine Grenzen spüren, nicht weil ich bis zum Rand vollgefressen bin - im gegenteil, ich esse in letzter zeit viel zu viel, viel mehr als ich brauche, aus Langeweile, aus Gelegenheit, einfach weils da ist. Und ich fühl mich ausgestopft. Voll gefüllt mit Zeug das nicht notwendig ist. Ich fühl mich unbeweglich und steif und langsam. Und ich bin es auch. &lt;br /&gt;
Heute war ich so weit, dass ich einfach nicht länger sitzen oder rumliegen konnte, also setzte ich mich ins Auto, und ich hab Musik laufen, basslastigen schnellen Rhythmus, laut, ich wünschte es wäre so stark dass ich den Bass im Bauch spüren könnte - aber das Schaffen die handelsüblichen Boxen meines kleinen Autos nicht. Also klettert die Tachonadel auf 100, auf 110, auf 120. Ich muss es spürn, lass das Fenster halb hinunter, kalter Wind und Regen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber woher kommt diese Unzufriedenheit mit mir selbst? Ich genüge mir selbst nicht. Ich kann mich nicht entspannen und ich komm auch nicht an mein eigenes Maximum heran. Ich lebe in meiner eigenen Mittelmäßigkeit ohne Extrema. Ich studiere, stimmt schon, und ich sollte gerade lernen, nicht hier sitzen, nicht Autofahren, nicht Urlaub genießen, nicht Geld ausgeben. Ich soll mich weiter bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lastet dieser Druck auf einem, dass man immer etwas erreichen muss. Ich hab das so lang nicht mehr hinterfragt. Ich muss erwachsen werden, auf eigenen Füßen stehen. Gut und schön, aber das ist dann nicht alles, das ist nur das unterste Level im Spiel des Lebens. Du musst in deiner Bedürfnispyramide nach oben klettern. Musst Job, Geld, Erfolg, Besitz haben. Einen Namen haben. Da gibt es immer wen, der dich Belächelt, der dich nicht ernst nimmt, dem nicht gut genug ist was dir selbst gefällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Autofahrt endet bei einer Freundin in ihrem Wohnzimmer am Boden. Also eigentlich vor ihrer Haustür, aber erst dort am Boden lässt dieser Drang nach was-weiß-denn-ich-was endlich nach. Auf dem Computer läuft ein Youtube-Tutorium für Yoga-Anfänger. Schaut alles ganz leicht aus, nach 5 mal dem Sonnengruß schwitze ich und brauche eine Pause. Keine Kondition, gar keine. Aber gut, das wusste ich schon vorher. Aber Yoga ist langsam, gleichmäßig (einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen...) und anstrengend und man braucht den ganzen Körper dafür. Ich spür meine Arme wieder, meinen Rücken, meine Beine. Ich muss richtig Atmen üben. Immer wieder komm ich aus dem Gleichgewicht, vergesse zu Atmen, bewege mich falsch oder zumindest schlampig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt am Abend fahr ich wieder heim, Parov Stelar - Catgroove läuft und die Tachonadel klettert wieder weit über 100. Ich singe mit. Es treibt mich. Ich möchte mir - wenn ich Geld und Zeit dafür habe - wieder eine Klarinette zulegen. ich möchte nichts mehr nur so halb machen. Ich möchte die Dinge ganz oder gar nicht machen. Ich möchte mich auf einige Dinge spezialisieren und diese so gut machen, dass ich mich selbst darüber freu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möcht meinen Körper mehr anstrengen. Ich möcht meine Prüfungen endlich hinter mich bringen. Ich möchte mich entspannen können und mich in den richtigen Momenten gehen lassen. Ich möchte meinen Kopf ein- und ausschalten können, so wie ich es grad brauche. Ich möchte nicht mehr diese Blockade in mir spürn, die mich zurück hält wie eine Hundeleine. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-07T17:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/innerer-friede/">
    <title>innerer friede</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/innerer-friede/</link>
    <description>Hab den Elefanten auf Diät gesetzt, eine Hintertür gefunden, dem Pferd das hinkende Bein einbandagiert und das Damoklesschwert hängt auch nicht mehr am Rosshaar sondern zumindest an einem reissfesten Garn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reden is manchmal doch silber. Zu viel reden wahrscheinlich nicht, aber ein bischen schon. &lt;br /&gt;
Silber wirkt antibakteriell. Gut beim Wundverband.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-15T21:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/16560272/">
    <title>Ein Damoklesschwert</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/16560272/</link>
    <description>In der Legende vom Damoklesschwert  aus dem 4. Jahrhundert vor Christus geht es um einen jungen Mann am Hofe des Tyrannen Dionysios der unzufrieden war mit dem was er hatte. Er war neidisch auf die Macht und den Reichtum seines Herrschers und spielte auch diesem gegenüber immer wieder darauf an. Dieser  Dionysios  beschloss daher Damokles seine eigene Vergänglichkeit zu verdeutlichen. Er lud ihn ein zu einem Festmahl in allem Prunk und der Herrlichkeit um die ihn dieser beneidete, nur ließ er über Damokles Platz ein Schwert hängen, das lediglich von einem Pferdehaar gehalten wurde. Damokles, unter diesem Schwert sitzend, konnte sein Mahl und den Luxus nicht genießen und verzichtete schließlich auf die ihm dargebotenen Annehmlichkeiten. Er hatte gelernt, dass aller Reichtum und Luxus kein Schutz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Diese Geschichte sollte auch damals schon verdeutlichen, dass man lernen muss mit dem was man hat zufrieden zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen hängt da ein Damoklesschwert über mir. Eigentlich schon seit Monaten. Alles könnte gut sein, wie es ist. Ich hab Arbeit (momentan sogar fast zu viel), ich studiere (momentan fast zu wenig), ich hab einen lieben Freund dem ich vertrau, ich hab eine gute liebevolle Familie und gute Freunde, eine Wohnung als Rückzuggebiet. Es geht mir gut. Eigentlich.&lt;br /&gt;
Wäre da nicht das Schlagwort Innsbruck das ich als mein persönliches Damoklesschwert über mir hängen habe. Ich geh nicht genau darauf ein  es tut mir im Herzen weh, auch wenn der Kopf in seinem Rationalismus bestimmt, dass ich kein Anrecht auf irgendwelche Entscheidungen oder Verbote habe. Es liegt nicht in meiner Hand und somit steh ich dem ganzen ziemlich hilflos gegenüber und bemühe mich entweder nicht daran zu denken oder es nüchtern und neutral zu betrachten als eine Sache in deren Verlauf ich keine Entscheidungsgewalt habe. &lt;br /&gt;
Meistens lenke ich mich selbst ab und versuch es so gut wie möglich zu verdrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sache ist nur leider genauso schwer zu verdrängen wie man einen Elefanten im Wohnzimmer ignorieren könnte. Darüber zu reden geht nicht, bzw. nicht gut. Und sie nur immer und immer wieder im Kopf herum zu wälzen und es  nicht anzureden obwohl man die ganze Zeit darüber nachdenkt verbraucht alle Energie um generell miteinander zu reden. Alles was seinen Weg durch meinen Kopf findet ist Bakterien- und Körperfunktionen-Talk. So zu sagen Klugscheißen um das was man wirklich bereden möchte nicht besprechen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert mit Problemen die man nicht anspricht? Erfahrungsgemäß werden sie größer. Als würd man den Elefanten täglich 100 kg füttern. Und er wächst und wächst und irgendwann hat man nicht mehr den Platz um ihn herum zu laufen, und dann ist der Moment gekommen wo man sich eingeengt fühlt und allein und man denkt man wird verrückt. Man sagt Sachen die man nicht so meint, man tut Dinge die irrational und manchmal sogar richtig dumm sind. Man ist launisch und unfreundlich und man verliert das Vertrauen und dann bricht alles auseinander. Ich nenn dieses Stadium gern den inneren Psycho. Er ist unberechenbar und keiner mag ihn. &lt;br /&gt;
Was ist also zu tun wenn man sich vom Elefanten an die Wand gedrängt fühlt?&lt;br /&gt;
Die Luft anhalten? Schreien? Sich irgendwie raus wurschteln und davon laufen? Eine Wand einreissen und den Elefanten raus lassen?&lt;br /&gt;
Was tut man an dem Punkt, wo nichts tun und zusehen und gleichzeitig wegsehen nicht mehr funktioniert? Wenn es Geduld und Courage braucht und Verständnis und Ruhe und Gelassenheit, wenn in dir drinnen alles rebelliert wie ein betrunkener Rockstar in seinem Hotelzimmer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein indianisches Sprichwort sagt von einem toten Pferd sollte man absteigen. Mein Pferd ist krank. Und weil ich es nicht heilen kann, ignoriere ich sein hinken. Wie dumm ist das eigentlich?!</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-11T19:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/reden-ist-pappe-ii/">
    <title>Reden ist pappe II</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/reden-ist-pappe-ii/</link>
    <description>Reden ist Pappe, und vor allem offensichtlich so wie so für dKatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich überhaupt was sage, frag ich mich schon manchmal, weil offensichtlich hört ja eh keiner zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein paar beispiele (nur vom heutigen tag):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich: da is eh a prüfungsthermin für chemie mitte mai, musst eh ned bis juni warten...&lt;br /&gt;
nicola: was? wirklich? wer sagt das?&lt;br /&gt;
ich: da Jakob hat mir das gestern gesagt...&lt;br /&gt;
nicola: wer is da jakob?&lt;br /&gt;
ich (deute auf einen typ ein paar reihen hinter ihr): der typ da hinter dir, mit dem blauen t-shirt und den langen haaren...&lt;br /&gt;
nicola (dreht sich um): i geh ihn fragen woher er das weiß und ob das sicher is... (steht auf und geht rüber, bleibt eine Reihe früher stehen und quatscht einen Typ an mit kurzen Haaren und dunklem Pullover - und kommt dann zurück und sagt: der hat sich jetzt ned auskennt was ich von ihm will - überraschung, meine Liebe, der typ passt auch nicht auf meine beschreibung!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beispiel zwei: (in der arbeit)&lt;br /&gt;
ich hab den dienstplan in der hand und sag: ach gott, nein, ich kann am Donnerstag ned frühschicht machen da hab ich einen arzttermin und kann frühestens um 11 da in wien sein...&lt;br /&gt;
ariella: ich kann kommen in der früh bis du da bist...&lt;br /&gt;
halina (fällt ihr ins wort): nein, wie soll das gehn, hast du sie nicht gehört, sie hat einen arzttermin um 11! das geht nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beispiel drei:&lt;br /&gt;
ich (mit dem spieß in der hand): ariella, ich brauch ein spießteller!&lt;br /&gt;
ariella: ja. (und gibt mir nockerl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beispiel vier:&lt;br /&gt;
ich (komm fertig und grantig von der arbeit heim, der werner ist noch auf, und ich erzähl ihm von meinem tag): hallo werner... heute is wiedermal drunter und drüber gegangen... wir sind einfach zu wenig personal, und der josef ist sicher noch länger im krankenstand und die ariella hört in einer woche auf und wird nicht nachbesetzt und wir alle machen überstunden und jeder sudert und schimpft und alle sind frustriert und demotiviert, kein wunder dass sGeschäft immer weniger wird...&lt;br /&gt;
werner: was hast denn du kündigungsfrist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
poah, wirklich. warum sag ich eigentlich überhaupt irgendwas? prinziell könnt ich ungereimtes kauderwelsch von mir geben und mir scheint das würd genauso viel sinn ergeben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut dass ich morgen heim fahr, zwei tagen, an denen das ganze wiener kasperltheater hundert kilometer weit weg ist und mich nix angeht.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-17T23:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/reden-is-pappe/">
    <title>reden is pappe...</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/reden-is-pappe/</link>
    <description>manchmal is es glaub ich so viel besser wenn man einfach die klappe hält. manchmal ist es einfach ehrlicher wenn man einfach die klappe hält. und manchmal passiert mehr und besseres, wenn man einfach die klappe hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manchmal is dein guter rat und deine sicht der dinge nicht das, was der andere braucht. manchmal is es dein ohr das da seiner funktion nachkommen sollte. manchmal gehen worte einfach auf die nerven. ziemlich oft sogar klingen sie hohl und unecht, besonders wenn man was wichtiges sagen will - und dann kommt nur geschwollenes blabla oder dummes geschwätz raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manchmal sagt man das richtige aber es kommt falsch an. manchmal ist es einfach besser man hält die klappe. manchmal sollte man einfach tun was man sich denkt und es nicht vorher noch kommentieren. manchmal sind worte einfach zu schwer und ziehen den sinn nach unten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manchmal redet man einfach zu viel drum rum, bringt alles raus nur den einen satz nicht. und vielleicht wär es einfach besser die klappe zu halten und gar nix zu sagen. weil vielleicht ist es gar keine so gute idee diesen satz zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manchmal rutscht es einfach raus und ist dann da. und dann sind da worte in der luft und die fliegen da so rum und machen lärm und gehn auf die nerven und manchmal ist es einfach besser man hält die klappe.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-11T16:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/14869405/">
    <title>ich krame mal wieder - hauptsächlich weil ich mich nicht lang auf die verschiedenen...</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/14869405/</link>
    <description>ich krame mal wieder - hauptsächlich weil ich mich nicht lang auf die verschiedenen Aminosäuren und ihre Eigenschaften konzentrieren kann. Ich warte noch darauf dass Chemie interssant wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also krame ich. höre sachen wie &quot;look what you&apos;ve done&quot; von Jet, &quot;heartbeat&quot; von jose gonzales, ich war sogar versucht &quot;banana pancakes&quot; von jack johnson zu hören (aber dann dachte ich mir &quot;f*** you, jack johnson&quot;) und ich habe eine stunde darauf verwendet ein lied zu suchen von dem ich nicht mehr weiß wie es geht, oder wie es heißt oder von wem es ist. ich weiß nurmehr dass der, der es gesungen hat mit der gitarre auf einem hocker saß und gespielt hat, und ich den text damals nicht ganz verstanden hab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habs nicht gefunden. war auch nicht so wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... ist alles auch nicht so wichtig. lediglich dass ich wieder krame hat bei dem ganzen bedeutung. ich hab schon lang nicht mehr gekramt - und jetzt aus langeweile. Wenigstens nicht wegen so einem &quot;es war an der zeit...&quot; gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist nämlich nie an der zeit für gekrame. man soll das alles einfach wegschmeißen wenns eine zeit lang in der ecke gestanden ist. aber wer bringt das schon übers herz? es ist doch auch genug, wenn man einfach nicht mehr hinschaut. so lang ignoriert bis man&apos;s vergisst. und wenn man dann doch einmal kramt findet man ganz fremde sachen, wie aus einer geschichte die man als kind mal erzählt bekommen hat. und man ist ganz verwundert über manches und von anderem hat man keine ahnung mehr was damit eigentlich gemeint war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem schreiben über das kramen verlier ich auch schon wieder das intersse daran. Gut so. Ich würd nur unnötig staub aufwirbeln und dann husten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zurück zu den proteinen... wo bin ich stehen geblieben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... ah ja... ketogene Aminosäuren... (wäh...)</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-09T22:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/tirol/">
    <title>tirol</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/tirol/</link>
    <description>es wird zeit für was neues.&lt;br /&gt;
ich spürs in meinen knochen.&lt;br /&gt;
zuerst die schule geschmissen, dann von daheim weg, dann der neue job, dann der alte traum vom fliegen, dann der neue freund, dann das studium. &lt;br /&gt;
Wien war ok wie es kalt war. im Winter. wo es so wie so überall grauslich war.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vll geht er nach Innsbruck.&lt;br /&gt;
Vll lässt er mich mitkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frage nur, was mach ich dann mit meinem studium?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich meine, so wie sFliegen war Leben in Tirol auch a Traum der kathegorie &quot;wird eh nie was werden&quot; - was wenn doch? wieder a neuer start? wieder von ganz vorne weg? kann i ernährungswissenschaften quer durch das land studiern? quasi fernstudium? oder soll/will/kann ich a neues studium in innsbruck anfangen? biologie? chemie? Gesundheits- und Leistungssport?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Angebot das mir wien bietet is auf jedenfall nicht halb so gut wie das das mir Tirol bieten würde. Viel mehr Luft und viel mehr Natur und viel mehr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich brauch dafür - Job, wohnung, hmmm und umsteigen auf ein neues studium... oder ein idiviualstudium beantragen... hach... ich weiß auch nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es wär großartig. es wär wirklich großartig. und ich käm endlich aus diesem fürchterlichen wien raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was neues. was neues wär gut.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-28T12:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flugschreiber.twoday.net/stories/14653278/">
    <title>we&apos;re just two lost souls swimming in a fishbowl</title>
    <link>http://flugschreiber.twoday.net/stories/14653278/</link>
    <description>year after year&lt;br /&gt;
running over the same old ground,&lt;br /&gt;
what have we found?&lt;br /&gt;
the same old fears&lt;br /&gt;
wish you were here&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist doch immer alles das Gleiche, ist steckengeblieben, ist nicht weiter gekommen. Ist müde und erschöpft und frustriert. Ist einsam und unzufrieden. Ist wach, viel zu wach und viel zu müde. Viel zu sehr in der Realität, kann nicht in Träume flüchten. Kann nicht schlafen, dreht sich im Kreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hört Pink Floyd. Hört Wish you were here.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist mir eines meiner alten Lieblingslieder untergekommen, da hängen viele Erinnerungen dran, und viele Gedanken, viele Träume, vieles das nie passiert ist und so manches das doch passiert ist. Die Ängste von damals haben mich nicht mehr so sehr im Griff, dafür gibt es neue - die wenn man sie genau ansieht kaum andere sind als die alten, nur sind sie noch nicht so verbraucht. Vor neuen Ängsten läuft man lieber weg als vor alten. Irgendwann ist man dann lange genug davon gelaufen und bleibt stehen und dreht sich um und stellt sich ihnen. Denn neue warten darauf mich zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pink Floyd ist schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------      --      ------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Above the planet on a wing and a prayer,&lt;br /&gt;
My grubby halo, a vapour trail in the empty air,&lt;br /&gt;
Across the clouds I see my shadow fly&lt;br /&gt;
Out of the corner of my watering eye&lt;br /&gt;
A dream unthreatened by the morning light&lt;br /&gt;
Could blow this soul right through the roof of the night&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There&apos;s no sensation to compare with this&lt;br /&gt;
Suspended animation, a state of bliss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hört Pink Floyd - hört Learning to fly)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- muss fliegen, leicht, frei, kein Bedarf an Schlaf, wach ist gut. Jetzt ist gut. Hier ist gut. Allein in der Luft, hoch über allem, selbst mein eigener schatten hat mich verlassen und ist auf dem boden zurück geblieben. ungebunden, wild und undendlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein altes Lieblingslied. Wieder Erinnerungen. Wieder Träume. Diesmal welche, die sich erfüllt haben. Diesmal die ganze Welt die sich eröffnet hat. Kein Labyrinth mehr in dem es nur einen Ausweg gibt, sondern Wege in alle Richtungen, oben unten rechts links vorne hinten schräg quer umi außi dauni zubi, wohin ich will, wohin ich sein will, wer ich sein will, alles sein können, alles sein wollen. Ich bin noch nie so beschäftigt und müde gewesen wie ich es an manchen tagen heute bin, und mein schlaf war nie gerechter. Ich war selten so nüchtern und so klar und so zufrieden wie heute.&lt;br /&gt;
Ich hab Flügel bekommen und fliegen gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------   -----   ----   ----   ----------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Encumbered forever by desire and ambition&lt;br /&gt;
There&apos;s a hunger still unsatisfied&lt;br /&gt;
Our weary eyes still stray to the horizon&lt;br /&gt;
Though down this road we&apos;ve been so many times&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hört Pink Floyd - hört High Hopes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- alles erreicht, Träume, Erfolge, Liebe, Selbstverwirklichung, die höchsten Berge, die tiefsten Geheimnisse, Schönheit, Reichtum, beinahe die Grenzen des Unerreichbaren der Unendichen Größe aller Ewigkeit. Unvorstellbares. &lt;br /&gt;
und mehr. und mehr, mehr mehr mehr... Gier. Immer noch mehr. Immer noch hungrig, immer noch diese Sehnsucht, immer noch so vieles zu tun, immer noch so vieles zu sehen, das Licht kann heller sein als es ist, das Gras grüner und der Geschmack süßer. Besser, schneller, schöner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lange Zeit unangefochten an der Spitze meiner alten Lieblingslieder - Es wird sie immer geben die Sehnsucht nach dem was wir wohl verpassen. Die Träume die unerfüllt bleiben. Die Dinge die leider den Zeitrahmen von 80 zu erwartenden Lebensjahren sprengen. Kompromisse und Prioritäten die uns zu dem hinführen sollen was wir wirklich brauchen, was wir wirklich wollen. Was uns wirklich wichtig ist. Uns zufrieden macht. Uns wohlfühlen lässt. Dinge die wir nie verlieren wollen. Dinge die nicht die ganze Welt sind, aber meine Welt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Arbeit ist nichts berauschendes. Sie ist eine Existenzgrundlage - auch &quot;notwendiges Übel&quot; genannt. &lt;br /&gt;
Ausbildungen, Kurse, Weiterbildung, Interessen, Erfahrungen, Hobbies - was uns fordert und uns weiter bringt und unsere Grenzen und unseren Horizont erweitert. Hoffnung gibt. Uns aufrecht hält, wenn das notwendige Übel seine kalten grauen trostlosen Seiten zeigt.&lt;br /&gt;
Und schlussendlich das Leben das man hat, als gesamtes, mit seinen Ecken und Kanten, seinen Kreisbewegungen und immer wieder kehrenden Alltagen. Die Welt die mir gehört. Mit all ihren lieb gewordenen Menschen und lieb gewordenen Dingen. Und dem guten Gefühl einen Platz dort dazwischen zu haben, und zufrieden zu werden mit dem was man hat und was man wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage &quot;Gute Nacht&quot;, &lt;br /&gt;
und der Jan sagt &quot;schlaf gut&quot;.</description>
    <dc:creator>Flugschreiber</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Flugschreiber</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-26T19:15:00Z</dc:date>
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